Sehenswert: Beste Zeit – Beste Gegend – Beste Chance

„Auf Fahrtwind und Freiheit“

beste zeitbeste gegendBeste Chance_neu

Worum es geht:
Um Freundschaft, Liebe und das Erwachsenwerden geht es in Marcus H. Rosenmüllers Comign-of-Age-Trilogie „Beste Zeit“ – „Beste Gegend“ – „Beste Chance“ aus den Jahren 2006, 2007 und 2014. Im Mittelpunkt der Filme stehen die beiden besten Freundinnen Kati und Jo, die in der oberbayerischen Provinz aufwachsen. Zu Beginn der Trilogie sind die Freundinnen 17 Jahre alt, beide träumen von der ersten Liebe, aber vor allem von Freiheit und haben mit den ganz normalen Teenager-Problemen zu kämpfen. „Beste Gegend“ spielt ein Jahr nach den Geschehnissen in „Beste Zeit“: Kati und Jo träumen nach dem Abitur von einer Weltreise, stranden aber in Südtirol, weil ihnen wieder einmal das Leben dazwischen kommt. Mit „Beste Chance“ beendet Rosenmüller nun die Trilogie. Diesmal sind fünf Jahre vergangen. Kati studiert in München Architektur und steht kurz vor der Diplomprüfung, Jo reist noch immer durch Indien. Beide hatten schon mehrere Jahre keinen Kontakt mehr, genauso wenig wie zu den Freunden in der Heimat. Da bekommt Kati von Jo eine beunruhigende Nachricht. Kurzerhand macht sie dich auf den Weg nach Indien, um die Freundin zu suchen.

Diese Trilogie ist sehenswert, weil…
… sie einem auf so wunderbare, bodenständige Art und Weise vor Augen führt, wie das Leben ist. Man erfährt, wie bedeutsam Freundschaften für das Leben sein können und sieht, was das Erwachsenwerden aus Menschen macht. Mehr als einmal erkennt man sich selbst wieder. Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet und vor allem gut besetzt (Rosalie Thomas, Anna Maria Sturm, Andreas Giebel). Die Figuren kommen wahnsinnig natürlich rüber, wachsen mit der Geschichte und verändern sich. Vor allem besticht die Trilogie aber durch ihren ganz besonderen Charme: Die Geschichte wird sehr humorvoll erzählt. Trotzdem haben die Filme aber auch ihre leisen, melancholischen, nachdenklichen Töne. Dabei bleibt die Geschichte immer auf dem Boden, wird nie verkünstelt und ist einfach aus dem Leben gegriffen.

Zwar spielt die Trilogie in Bayern und es wird auch viel bayerisch gesprochen, dennoch sind die Filme nicht heimattümelnd. Prinzipiell hätte die Geschichte genauso gut auch in Hessen oder in der nordischen Provinz spielen können.

Fazit:
Eine wunderbare, warmherzige Filmreihe in der es viel zu lachen gibt, die einen aber auch manchmal in sich kehren lässt und ein paar Tränchen in die Augenwinkel treibt.

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