Lesetipp: Becks letzter Sommer von Benedict Wells

Becks_letzter_SommerInhalt:
Robert Beck ist 37 Jahre alt und mit seinem Leben alles andere als zufrieden. Er hat eine verkorkste Kindheit hinter sich, kann keine Bindung zu Frauen eingehen und arbeitet als Lehrer für Deutsch und Musik, obwohl er den Beruf hasst und früher mal viel lieber Musiker geworden wäre. Sein einziger Freund ist der drogenabhängige, depressive Charlie. Da passieren zwei Dinge in Becks Leben: Er lernt die viel jüngere Studentin Lara kennen und in seiner Klasse taucht ein neuer Schüler auf: Rauli, der mehr als ein Geheimnis hat und ein musikalisches Wunderkind zu sein scheint. Eines tages bittet Charlie Beck, ihn nach Istanbul zu begleiten. Es beginnt ein Roadtrip quer durch Osteuropa, der alles verändert.

Meine Meinung:
Ein grandios gutes Buch über das Leben. Manchmal humorvoll, manchmal bedrückend traurig, manchmal weise, fast schon philosophisch, aber immer spannend und voller intensiver Gefühle. Der Schreibstil ist wahnsinnig gut und zieht einen sofort in den Bann. Sehr angetan war ich auch von der Figurenführung und vom Aufbau des Romans, der wirklich von vorne bis hinten keine schwache Stelle zu haben scheint. „Becks letzter Sommer“ muss man gelesen haben. Es ist ein unterhaltsames, lehrreiches Werk, das einen zum Nachdenken bringt und vielleicht auch ein wenig die persönliche Sichtweise auf das eigene Leben verändern kann.

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