Kein Jahreswechsel ohne Feuerzangenbowle

„Wahr sind die Erinnerungen, die wir in uns tragen; die Träume, die wir spinnen, und die Sehnsüchte, die uns treiben. Damit wollen wir uns bescheiden.“ (aus „Die Feuerzangenbowle“)

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Die Feuerzangenbowle ist ein Klassiker der deutschen Komödie, der meiner Meinung nach in jede Filmsammlung gehört. Ein Wohlfühlfilm wegen seiner unschuldigen Geschichte, ein zeitloser Film wegen seines geistreichen, poientierten Witzes und weil wohl ein jeder ab und zu gerne in Erinnerungen schwelgt. Es ist ein Film, der einen auf eine nostalgische Zeitreise mitnimmt, es schafft eine gute alte Zeit heraufzubeschwören und ein wenig heile Welt vorzugaukeln. Ich habe den Film zum ersten Mal vor rund 20 Jahren als Kind gesehen und schau ihn mir immer noch gerne an, am liebsten zwischen den Jahren.

Sehr zu empfehlen ist übrigens auch das Buch „Die Feuerzangenbowle“ von Heinrich Spoerl, auf dem der Film basiert. Der Film weicht auch gar nicht so sehr vom Buch ab, zum Teil wurden die Szenen eins zu eins übernommen.
Der Film wurde 1970 mit Walter Giller, Uschi Glas und Theo Lingen neu verfilmt. Diese Version habe ich aber nie gesehen und kann daher nichts dazu sagen.

Inhalt:
Der erfolgreiche Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer, vom Privatlehrer erzogen und ohne echte Schulzeit mit Streichen, begibt sich, von der Feuerzangenbowle an einem Herrenabend von Honoratioren animiert, als Primaner getarnt auf das Gymnasium einer Kleinstadt, um das Versäumte nachzuholen. Er wird Schrecken der Lehrer und Liebling der Mitschüler. Freundin Marion reist ihm nach. Pfeiffer hat sich in die Tochter des Direktors verliebt und wird letztlich erfolgreicher Rivale des nicht mehr ganz jungen Professor Crey. (Quelle: amazon)

Und weil ich – wegen des Films – an Silvester traditionell gerne eine Feuerzangenbowle mache, hier mein Rezept:

  • 2 Flaschen Orangensaft
  • 3 Flaschen trockener Rotwein
  • 1 Flasche brauner Rum (am besten 80-prozP1100457entiger, aber mindestens 50-prozentiger Rum, sonst brennt er nicht)
  • je 2 Zitronen und Orangen (in Scheiben schneiden)
  • 3 bis 4 Gewürznelken
  • 3 bis 4 Zimtstangen
  • 1 Zuckerhut
    -> Wein und Saft werden zusammen mit den Zitronen, Orangen, Zimtstangen und
    Nelken in einem Topf erhitzt (nicht kochen).
    -> Die Früchte und Gewürze werden wieder herausgenommen.
    -> Der Zuckerhut wird auf einer Zuckerhutzange über den Topf gelegt,  mit Rum
    getränkt und angezündet. Anstatt des großen Zuckerhutes, kann man auch kleine Minizuckerhüte nehmen und diese auf einem Teelöffel über ein Glas legen.
    -> Nun tropft der Zucker in die Bowle, bei Bedarf kann immer wieder Rum über den
    Zuckerhut gegossen werden
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